Nürnberger Symphoniker

Portrait Asita Djavadi

FRAGEBOGEN

Was wäre ich geworden, wenn ich nicht Musiker geworden wäre?
Archäologin, Ärztin, Dolmetscherin oder Schriftstellerin. Journalismus und Philosophie haben mich auch immer interessiert – auf jeden Fall ein Beruf, in dem es um das große Ganze und gerade deswegen auch sehr ums Detail geht. Ich liebe konzentrierte Arbeit, gutes Handwerk und geistige Kreativität/Flexibilität. Auf jeden Fall müsste der Beruf geistige Herausforderung, Sprache und zwischenmenschliche Kommunikation im Dienste einer guten Sache mit sich bringen.

Diesen Komponisten konnte ich noch nie leiden:
Komische Frage - nächste Frage

Mein derzeitiger Lieblingskomponist oder Lieblingsmusik:
John Kander, Cy Coleman, Kurt Weill, Bernstein, Strawinsky

Bei diesem Essensgericht werde ich schwach:
Sushi, Kartollelsalat, Salate und Gemüsepfannen aller Art

Mein Vorbild aus der Geschichte:
Martin Luther King

Dieses Buch würde ich zum Lesen empfehlen:
„Die Entdeckung der Langsamkeit“ (Sten Nadolny) und „The Big five for Life“ (John Strelecky)

Wenn ich Königin von Deutschland wäre, würde ich ...
… ein Grundeinkommen einführen, allerdings nicht bedingungslos – in den Schulen hätten Sport, Tanz, Kunst, Theater und Musik einen viel größeren Raum und Stellenwert, um unsere Kinder ganzheitlich zu bilden. Wahrscheinlich würde ich alle zu Königinnen und Königen ernennen und Kommunikation verordnen… meine Krone absetzen, sie mit Kräutern bepflanzen und höchstwahrscheinlich hätte ich noch mehr Schuhe als jetzt …

BIOGRAFIE

Asita Djavadi ist mit bayrisch-iranischen Wurzeln im Schwabenland aufgewachsen und wählte nach dem Abitur die Hauptstadt Berlin als neue Heimat. Sie absolvierte den Diplom-Studiengang „Musical/Show“ an der Berliner „Hochschule der Künste“ (heutige UdK) mit Auszeichnung, nachdem sie bereits das Diplom der Tanzpädagogik in Konstanz an der Schule für Tanz, Theater und Gestaltung erhalten hatte und im Bereich Tanzpädagogik tätig war. Zusätzlichen Gesangs- und Tanzunterricht erhielt sie in Berlin, London, Zürich, Konstanz und Ulm. Zu ihren geschätzten Lehrern zählten u.a. Prof. Stanley Walden, Prof. Ute Becker und Prof. Peter Kock.

Bereits während ihres Studiums gastierte sie als Solistin in Musicalproduktionen wie Grease, Hair, Hello Dolly, u. v. a.. Wirkungsstätten waren u. a. das Theater des Westens Berlin, Gärtnerplatztheater München, Theater Dortmund, Altes Schauspielhaus sowie Komödie im Marquardt in Stuttgart, Comödie Fürth, Burgfestspiele Jagsthausen, Philharmonie Berlin, um nur einige zu nennen. Ihre Rollen sind allen voran „Edith Piaf“, die sie zum wiederholten Male 2016 in der Berliner Philharmonie verkörpert hat, gefolgt von „Sally Bowles“ im Musical Cabaret, das sie u. a. in der Comödie in Fürth 2001/2002 spielte. Neben diesen Figuren zählen u.a. zu ihren Paraderollen Polly Peachum in der Dreigroschenoper, Aldonza in Mann von La Mancha, Charity Hope in Sweet Charity, Maria Magdalena in Jesus Christ Superstar, Polly Baker in Crazy for you und Amneris in Aida, wofür sie 2013 den Publikumspreis der Burgfestspiele Jagsthausen erhielt.

Neben ihrer Arbeit auf der Bühne ist sie mittlerweile vielbeschäftigte Musical- und Gesangsdozentin, Regisseurin und Choreografin. Die kreative musikalische Ader  hat bereits Lieder für drei Kindermusicals hervorgebracht und einige Eigenkompositionen, die demnächst neben den schönsten Piaf-Chansons, Liza Minnelli Showstoppern und Jazzstandards auf der neuen CD der Künstlerin erhältlich sind. Da sie sowohl in Cabaret einige Male Sally Bowles verkörpert hat und einen Abend über Liza Minnelli spielen durfte ist aus eigener Feder eine Hommage an eine der größten Entertainerinnen entstanden, gespickt mit bekannten Melodien und Momenten des Innehaltens.

Weitere Informationen unter www.asita-online.de