Sa — 24. Jan 2026 20:00 UHR

Meistersingerhalle, Nürnberg

12. Symphonisches Konzert

ORGELSYMPHONIE MIT ANNA LAPWOOD

Mélanie Bonis
Le Songe de Cléopâtre op. 180

Joseph Jongen
Symphonie Concertante op. 81 für Orgel und Orchester

Camille Saint-Saëns
Symphonie Nr. 3 c-Moll op. 78 Orgelsymphonie

Anna Lapwood Orgel

David Reiland Leitung

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Bitte beachten Sie, dass auf Wunsch von Anna Lapwood die Symphonie Concertante von Joseph Jongen aufgeführt wird und nicht das in unserer Saisonbroschüre 2025/26 angekündigte Orgelkonzert von Valentin Villard.

Im Rausch der Sinnlichkeit
Sie war Studienkollegin von Debussy, von Saint-Saëns wurde sie bewundert, vom Verleger Alphonse Leduc zu immer neuen Werken ermuntert: Mélanie Bonis, eine französische Komponistin, die nach ihrem Tod 1937 in Vergessenheit geriet. Ihr impressionistisches Stimmungsbild Le Songe de Cléopâtre (Der Traum der Kleopatra) von 1909 ist in seiner raffinierten Orchestrierung betörend schön und berauschend klangsinnlich. Eine echte Entdeckung! Und weiter geht's mit der grandiosen Symphonie concertante für Orgel und Orchester des belgischen Spätromantikers Joseph Jongen, ein weiteres Werk, das hierzulande nur selten zu hören ist. De facto ist es ein klanggewaltiges, rauschendes Orgelkonzert, das auf atemberaubende Weise eindrucksvoll demonstriert, was man alles aus der Orgel der Meistersingerhalle herausholen kann. Genau das Richtige für die schillernde Star-Organistin Anna Lapwood, die zur Krönung auch noch einen französischen Klassiker präsentiert: die monumentale Orgelsymphonie von Saint-Saëns. An ihrer Seite: David Reiland aus Belgien, Chef des Orchestre National de Lorraine und der Sinfonietta Lausanne.

Auftakt 19:20 Uhr, Konzert im Gespräch
Konzerteinführung im Foyer der Meistersingerhalle
Moderation: Caroline Geier