GESCHICHTE

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Nürnberger Symphoniker – Musik erleben!

Künstlerische Qualität und stilistische Bandbreite – das sind die Markenzeichen der Nürnberger Symphoniker. Seit ihrer Gründung 1946 sind sie an allen musikalischen Fronten dabei: Oper, Operette, Oratorium, Film und vor allem das Symphoniekonzert – in all diesen Genres machen sie Musik zum Erlebnis.

In rund 100 Auftritten pro Saison erfreuen sie als das Konzertorchester der europäischen Metropolregion Nürnberg jedes Jahr an die 200.000 Zuhörer mit musikalischen Veranstaltungen der verschiedensten Art. Während bei den Abonnementkonzerten am Samstagabend und Sonntagnachmittag in der Nürnberger Meistersingerhalle der Schwerpunkt auf dem klassisch-romantischen Repertoire liegt, widmen sie sich in ihrer Reihe SYMPHONIKER PLUS im Musiksaal in der Kongresshalle spannenden genreübergreifenden Projekten aus Pop, Jazz, Film und Literatur.


   
Der Musiksaal in der Kongresshalle wurde am 6./7. März 2008 nach gut einjähriger Bauphase feierlich mit Weltstar Giora Feidman eröffnet. Nach einer 18-monatigen Zwischennutzung durch das Schauspielhaus steht der neue Musiksaal seit Januar 2011 dem Orchester wieder als Proben- und einem breiten Publikum nun auch als neuer Konzert- und Veranstaltungssaal zur Verfügung.

Im Advent gehören ihre stimmungsvoll-weihnachtlichen Rathauskonzerte mit festlicher Barockmusik zum Pflichtprogramm der Besucher des Nürnberger Christkindlesmarktes. Und während der Sommersaison im Serenadenhof oder bei Europas größtem Klassik Open Air im Luitpoldhain steht die ganze Welt der Musik auf dem Programm.


   

Alexander Shelley, seit 2009 Chefdirigent der Nürnberger Symphoniker, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling. Seine mitreißenden, exzellenten Konzerte sind für Publikum und Orchester Höhepunkte der Konzertsaison. Trotz zunehmender internationaler Verpflichtungen verlängerte er seinen Vertrag vorzeitig bis Sommer 2017.


In der Vergangenheit agierten die Nürnberger Symphoniker zudem als Gastorchester im Nürnberger Staatstheater und als Orchester der Opernfestspiele in Heidenheim. In Kooperation mit der Staatsphilharmonie Nürnberg führten sie spektakuläre Riesenwerke – Mahlers „Symphonie der Tausend“ und Schönbergs „Gurrelieder“ – auf.


   
Zu den Highlights im Nürnberger Musikleben der Siebziger und Achtziger Jahre gehörten die "Gipfeltreffen" der Nürnberger Symphoniker mit dem Opernhaus-Orchester der Noris – hier bei der sensationsträchtigen Aufführung von Gustav Mahlers "Symphonie der Tausend" unter der Leitung von Nürnbergs langjährigem Generalmusikdirektor Hans Gierster im Juni 1977.

Ab 2013 übernehmen die Nürnberger Symphoniker die Rolle des Festspielorchesters beim traditionsreichen Festival „Fränkischer Sommer“. Weiteres Herzstück ihrer Arbeit sind die altersgerechten und interaktiven Kinder- und Jugendkonzerte, mit denen sie einen engagierten Beitrag zur Förderung des Konzertbesucher-Nachwuchses leisten. Für ein Sonderprojekt im Rahmen von „Symphoniker im Klassenzimmer“ wurde das Orchester 2012 mit dem Paula-Maurer-Preis ausgezeichnet.


   

Das Fränkische Landesorchester (die späteren Nürnberger Symphoniker) mit Erich Kloss am Pult im Jahr 1952. Damals nannten sich die Abonnementskonzerte des Orchesters noch "Volkskonzerte", und sie fanden – da die Meistersingerhalle noch nicht existierte – im Nürnberger Opernhaus statt.


Ein Highlight in der Orchestergeschichte brachte das Jahr 1993: Für ihre sensationelle Einspielung des Main Title der Fernsehserie „The Beauty and the Beast“ wurden die Nürnberger Symphoniker in Los Angeles mit einem der begehrten Grammy Awards ausgezeichnet – Krönung einer „Hollywood-Connection“, die bis in die 50er Jahre zurückreicht, als das Orchester die Soundtracks von „Ben Hur“ und „Quo Vadis“ aufnahm.


 
     

More Music From BEN-HUR, Music Composed by Milos Rozsa, Frankenland State Symhony Orchestra* conducted by Erich Kloss. Aufgenommen unter der Leitung des Komponisten für Metro-Goldwyn-Mayer Inc. im Internationalen Musikstudio des Fränkischen Landesorchester e.V., Nürnberg (P) 1959 Metro-Goldwyn-Mayer, Inc.

 

Quo Vadis, Suite, Frankenland State Symhony Orchestra* conducted by Erich Kloss. Aufgenommen unter der Leitung des Komponisten für Capitol Records im Internationalen Musikstudio des Fränkischen Landesorchester e.V., Nürnberg (P) 1951 Capitol Records


* heute Nürnberger Symphoniker

Längst bewegen sich die Nürnberger Symphoniker auf internationalem Parkett. Weltstars wie Cecilia Bartoli, Cheryl Studer und José Carreras haben mit ihnen musiziert, glanzvolle Namen wie Philippe Entremont, Martin Stadtfeld, Cameron Carpenter, Daniel Hope, Mischa Maisky, Martin Grubinger oder Christian Lindberg begeistern das Nürnberger Publikum. Seit 2009 ist der junge englische „Shooting-Star“ Alexander Shelley Chefdirigent des Orchesters: Ein brillanter, charismatischer Orchesterleiter, der in der ganzen Welt gefragt ist. In seiner Ära absolvierten die Nürnberger Symphoniker zahlreiche internationale Gastspiele in Wien, Prag, Mailand, Japan und zuletzt auch in China. So tragen sie heute ihre Interpretationen „Made in Nuremberg“ vital, inspiriert und selbstbewusst in die Welt:

Nürnberger Symphoniker – Musik erleben!



 
Chronologie
1946
Gründung des Fränkischen Landesorchesters und des gleichnamigen Trägervereins
1949
Chefdirigent Erich Kloss
1963
Umbenennung in Nürnberger Symphoniker, Trägerverein wird Fränkisches Landesorchester e.V sowie Ausbau und Umzug in die Kongresshalle
1968
Chefdirigent Othmar Maga
1971
Chefdirigent Günter Neidlinger
1974
Chefdirigent Werner Andreas Albert
1980
Chefdirigent Klauspeter Seibel,
Intendant Günter Einhaus
1989
Chefdirigent Georg Schmöhe
1992
Gastkonzert in Athen (Megaron)
1994
Chefdirigent Thomas Gabrisch
1997
Chefdirigent Jac van Steen
2000
Intendant Ulrich Görg
2001
Gründung des Vereins Freunde und Förderer der Nürnberger Symphoniker e.V., 1. Vorsitzender Helmut Ruckriegel
2003
Intendant Lucius A. Hemmer
2004
Gastkonzert in Berlin (Konzerthaus am Gendarmenmarkt)
2005
Chefdirigent Bernhard Gueller
2008
Eröffnung Musiksaal in der Kongresshalle
2009
Chefdirigent Alexander Shelley
Japan-Tournee (u. a. Tokio, Osaka, Hiroshima)
2010
Gastkonzert in Mailand (Conservatorio di Giuseppe Verdi)
Gastkonzert in Prag (Smetana-Saal im Repräsentationshaus)
Gastkonzert in Wien (Goldener Saal des Musikvereins)
2012
China-Tournee (u. a. Peking, Shanghai, Shenzen)