OLGA SCHEPS

Samstag
15. September 2012
20:00 Uhr
Meistersingerhalle, Nürnberg

Sonntag
16. September 2012
16:30 Uhr
Meistersingerhalle, Nürnberg
Werke von:
José Serebrier, Peter Tschaikowsky, Alexander Glasunow
 Details
Solistin: Olga Scheps, Klavier
Dirigent: José Serebrier
FRAGEBOGEN

Was wäre ich geworden, wenn ich nicht Musikerin geworden wäre?
Das weiß ich nicht genau, aber es wäre sicherlich eine andere Form von kreativer Arbeit.

Mein derzeitiger Lieblingskomponist oder Lieblingsmusik:
Im Moment beschäftige ich mich besonders intensiv mit der Musik von Franz Schubert. Die Kunst, wie er in wenigen Takten starke Kontraste vereint, Stimmungen in der Schwebe hält und einen beim Zuhören ständig überrascht ist für mich faszinierend.!

Bei diesem Essensgericht werde ich schwach:
Ich liebe gegrillten Fisch.

Dieses Buch würde ich zum Lesen empfehlen:
Die Vermessung der Welt von Daniel Kehlmann.

 

BIOGRAFIE

Mit ihrer individuellen und charakteristischen Musikalität, ihrer fesselnden Bühnenpräsenz, ihrem leuchtenden Klang und ihrem warmen Anschlag hat sich Olga Scheps rasch einen Platz unter den etablierten und gefragten Pianisten ihrer Generation erobert. Dabei zeichnet sie ihre besondere Fähigkeit aus, in ihren Interpretationen musikalische Geschichten zu erzählen und damit das Publikum zu faszinieren.

In der Konzertsaison 2011/12 gibt sie Klavierabende im großen Saal der Laeiszhalle Hamburg, im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, im Auditorio Nacional de Música in Madrid, im Münchener Prinzregententheater, in der Liederhalle Stuttgart und in der Kölner Philharmonie. In Köln gastiert sie zudem mit der Warschauer Nationalphilharmonie. Ein weiterer Höhepunkt mit einem Orchester ist ihr Auftritt im Prager Rudolphinum.

Seit ihrem Debüt beim Klavierfestival Ruhr im Jahr 2007 ist sie dort ein ebenso gern gesehener Gast wie beim Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Kissinger Sommer, dem Heidelberger Frühling und den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker.

Olga Scheps ist auch eine leidenschaftliche Kammermusikerin. Zu ihren Partnern zählen die Geiger Daniel Hope und Erik Schumann, die Cellisten Adrian Brendel, Alban Gerhardt und Jan Vogler sowie der Bratscher Nils Mönkemeyer.

Ihr Recital beim Klavierfestival Ruhr im Mai 2009 wurde aufgenommen und als Konzertmitschnitt in der „Edition Klavierfestival Ruhr“ in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Fono Forum veröffentlicht. Im Januar 2010 erschien bei SONY Classical/RCA ihre Debüt-CD „Chopin“. Hierfür wurde Olga Scheps im Oktober 2010 mit einem ECHO Klassik als „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ ausgezeichnet. Im Rahmen ihres Exklusivvertrags mit SONY Classical/RCA erschien im Herbst 2010 ihr zweites Album mit Werken russischer Komponisten.

Fernsehberichte im ZDF „heute journal“, in der BR-Sendung „Capriccio“, auf Arte, 3Sat und im NDR haben Olga Scheps rasch auch einem breiteren Publikum bekannt gemacht. Als Botschafterin für klassische Musik liegt ihr nicht zuletzt die Gewinnung jungen Publikums sehr am Herzen.

Olga Scheps wurde 1986 in Moskau geboren und kam mit sechs Jahren nach Deutschland. Heute lebt sie in Köln und studierte an der dortigen Musikhochschule bei Pavel Gililov. Weitere Studien führten sie zu Arie Vardi und Dmitrij Bashkirov. Zudem erhält sie seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr wichtige künstlerische Impulse von Alfred Brendel.